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	<title>Kälteanlagen &#8211; Klimatechniker.net</title>
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	<description>Hier auf Klimatechniker.net finden Sie wichtige Informationen zur Kälte- und Klimatechnik für Endverbraucher und Bauherren!</description>
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		<link>https://www.klimatechniker.net/magazin/vergleich-zentraler-dezentraler-kuehlsysteme-20264439</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kirsten Weißbacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 06:58:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kälteanlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn sich Räume im Sommer spürbar aufheizen, Technikflächen konstant temperiert bleiben müssen und Produktionsprozesse auf wenige Grad Abweichung empfindlich reagieren, wird die Wahl der Kühlstrategie schnell mehr als eine Detailfrage. Sie entscheidet über Betriebskosten, Wartungsaufwand und oft auch über die Zukunftsfähigkeit eines Gebäudes. In größeren Anlagen spielt dabei nicht selten ein Kühlturm eine wichtige Rolle, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Wenn sich Räume im Sommer spürbar aufheizen, Technikflächen konstant temperiert bleiben müssen und Produktionsprozesse auf wenige Grad Abweichung empfindlich reagieren, wird die Wahl der Kühlstrategie schnell mehr als eine Detailfrage. Sie entscheidet über Betriebskosten, Wartungsaufwand und oft auch über die Zukunftsfähigkeit eines Gebäudes. </p><p class="wp-block-paragraph">In größeren Anlagen spielt dabei nicht selten ein <a href="https://www.multi-kuehlsysteme.de/kuehltechnik/kuehltuerme" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kühlturm</a> eine wichtige Rolle, vor allem dann, wenn Rückkühlung zuverlässig und dauerhaft funktionieren muss. Der Druck wächst ohnehin. 2023 entfielen in Deutschland bereits 2,8 Prozent des Stromverbrauchs auf die Klimatisierung von Gebäuden. Gleichzeitig nehmen Hitzeperioden zu. Wer heute plant, plant deshalb besser nicht nur für den nächsten Sommer, sondern für die kommenden Jahre. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Zentrale Systeme: stark bei Dauerlast, Ordnung in der Technik, Vorteile im großen Maßstab </h2><p class="wp-block-paragraph">Zentrale Kühlsysteme bündeln die Kälteerzeugung an einem Punkt und versorgen von dort mehrere Bereiche oder ganze Gebäude. Typisch sind Kaltwassersätze, wassergeführte Verteilnetze, Rückkühlwerke oder Kombinationen mit freier Kühlung. Gerade in Krankenhäusern, Rechenzentren, Industrieanlagen oder größeren Büroimmobilien liegt der Vorteil auf der Hand: viel Leistung, zentral steuerbar, technisch meist sauberer organisiert als eine Sammlung einzelner Geräte. </p><p class="wp-block-paragraph">Interessant wird es vor allem dann, wenn Lasten regelmäßig anfallen oder wenigstens gut vorhersehbar sind. Dann lassen sich zentrale Anlagen häufig mit Wärmerückgewinnung, Speichern oder reversiblen Wärmepumpen kombinieren. Wer den Blick erst auf die Gebäudehülle richten möchte, findet mit <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/passive-kuehlung-20131379" rel="noreferrer noopener" target="_blank">passive Kühlkonzepte und ihre Grenzen</a> einen sinnvollen Einstieg. Denn die beste Kühlung beginnt oft nicht mit mehr Technik, sondern mit weniger Wärmeeintrag. Klingt banal, wird aber erstaunlich oft übergangen. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Punkt zählt inzwischen fast genauso stark wie die reine Leistung: Regulierung. Die EU-Verordnung 2024/573 verschärft den Umgang mit fluorierten Treibhausgasen deutlich, und viele Betreiber müssen ihre Kältestrategie früher überdenken als ursprünglich geplant. Zentrale Anlagen lassen sich in vielen Fällen geordneter auf alternative Kältemittel und neue Effizienzanforderungen ausrichten. Hinzu kommt, dass entsprechende Investitionen in Deutschland über die Kälte-Klima-Richtlinie noch bis Ende 2026 förderfähig sind. Das ist kein Nebenaspekt. Es greift direkt in Wirtschaftlichkeitsrechnungen ein. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Dezentrale Systeme: flexibel, schnell nachrüstbar, aber nicht automatisch die einfachere Lösung </h2><p class="wp-block-paragraph">Dezentrale Kühlsysteme arbeiten nah am tatsächlichen Bedarf, also direkt im Raum oder in einer einzelnen Zone. Dazu zählen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Split-Geräte</li>



<li>Multisplit-Anlagen</li>



<li>kompakte Einzelraumlösungen</li>



<li>spezielle Systeme für kleine Technikflächen</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Der Reiz ist offensichtlich. Sie lassen sich etappenweise einbauen, in Bestandsgebäuden oft einfacher nachrüsten und dort einsetzen, wo wirklich Kühlbedarf besteht. Nicht überall. Nicht permanent.</p><p class="wp-block-paragraph">Für kleinere Büros, Praxen, Ladenflächen oder einzelne Serverräume kann das sehr gut passen. Warum eine große zentrale Infrastruktur aufbauen, wenn nur wenige Bereiche zeitweise gekühlt werden müssen? Genau hier spielen dezentrale Lösungen ihre Stärke aus.</p><h3 class="wp-block-heading">Aufwand und Entwicklung im Bestand</h3><p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig entsteht mit jedem zusätzlichen Gerät ein neuer Prüf-, Wartungs- und Abstimmungsaufwand. Und plötzlich steht da kein schlüssiges Konzept mehr, sondern eine gewachsene Gerätesammlung mit unterschiedlichen Effizienzklassen, Kältemitteln und Regelungen. Das funktioniert schon. Nur eben oft nicht besonders elegant.</p><p class="wp-block-paragraph">Auch beim Stromverbrauch lohnt sich ein nüchterner Blick. Die Entwicklung zeigt sich in einigen zentralen Zahlen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>12,6 TWh Stromverbrauch für die Kühlung von Nichtwohngebäuden in Deutschland im Jahr 2023</li>



<li>1,3 TWh zusätzlicher Verbrauch durch Haushalts-Klimageräte</li>



<li>rund 200.000 verkaufte Monosplit-Geräte pro Jahr seit 2019</li>



<li>fast 1,6 Millionen installierte Geräte insgesamt</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Diese Zahlen zeigen, wie stark dezentrale Lösungen zulegen. Sie zeigen aber auch, wie schnell aus praktischer Flexibilität ein dauerhafter Mehrverbrauch werden kann, wenn Auslegung und Regelung nicht sauber zusammenpassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Klima- oder Kälteprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Die eigentliche Entscheidung fällt selten am Reißbrett </h2><p class="wp-block-paragraph">Theoretisch klingt der Vergleich oft klar. In der Praxis ist er es selten. Entscheidend sind Lastprofile, Gebäudestruktur, Nutzungszeiten, Redundanzbedarf und mögliche spätere Erweiterungen. Zentrale Lösungen liegen meist vorne, wenn viele Flächen mit ähnlicher Last dauerhaft versorgt werden müssen oder wenn hohe Ausfallsicherheit gefragt ist.</p><p class="wp-block-paragraph">Dezentrale Systeme passen besser, wenn:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Nutzungen stark schwanken</li>



<li>Mieter unterschiedliche Anforderungen haben</li>



<li>Nachrüstungen mit möglichst wenig Eingriffen erfolgen sollen</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Hitzeschutz und Temperaturziele</h3><p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt der Hitzeschutz. Das Bundesgesundheitsministerium betrachtet Hitzeaktionspläne inzwischen als festen Teil öffentlicher Gesundheitsvorsorge.</p><p class="wp-block-paragraph">Die WHO-Empfehlung zum Kühlen gibt dabei zentrale Orientierungswerte vor:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Innenräume möglichst unter 32 Grad am Tag halten</li>



<li>nachts möglichst unter 24 Grad bleiben</li>



<li>bei Klimaanlagen oft sinnvoll: ca. 27 Grad in Kombination mit Luftbewegung statt starker Abkühlung</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Wer sich daran orientieren möchte, findet in der <a href="https://www.who.int/news-room/questions-and-answers/item/heatwaves-how-to-stay-cool" target="_blank" rel="noopener" title="">WHO-Empfehlung zum Kühlen bei Hitze</a> eine wichtige Grundlage für die Praxis. Kühlung sollte deshalb nie isoliert betrachtet werden. Sie gehört immer zusammen gedacht mit Verschattung, Luftführung und sinnvoller Regelung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Ohne passive Maßnahmen wird aktive Kühlung schnell teuer </h2><p class="wp-block-paragraph">Genau an diesem Punkt kippen viele Projekte. Erst wird über Anlagengröße gesprochen, dann über Lasten. Eigentlich müsste es umgekehrt laufen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Maßnahmen zur Reduzierung der Kühllast sind zum Beispiel:</strong></p><ul class="wp-block-list">
<li>außenliegender Sonnenschutz</li>



<li>geringere interne Wärmeeinträge</li>



<li>Nachtlüftung</li>



<li>sinnvolle Fenstersteuerung</li>



<li>helle oder begrünte Fassaden</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Solche passiven Maßnahmen können die Kühllast spürbar senken. Das Umweltbundesamt empfiehlt sie ausdrücklich vor aktiver Klimatisierung. Auch das Bundesbauministerium betont bei Nichtwohngebäuden, dass vor maschineller Kühlung zunächst Verschattung geprüft und umgesetzt werden sollte.</p><h3 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf die Systemwahl</h3><p class="wp-block-paragraph">Sinkt die Last deutlich, reicht womöglich eine kleinere zentrale Anlage. Oder ein dezentrales Konzept wird überhaupt erst wirtschaftlich tragfähig.</p><p class="wp-block-paragraph">Umgekehrt zeigt sich in verdichteten Technikbereichen oder in kontinuierlich belasteten Produktionsumgebungen schnell, dass nur eine zentrale Lösung dauerhaft genug Reserven mitbringt.</p><p class="wp-block-paragraph">Der Grundsatz ist simpel: Erst Lasten senken, dann Technik dimensionieren. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Klimatechniker finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit: Nicht die Theorie entscheidet, sondern der spätere Betrieb </h2><p class="wp-block-paragraph">Zentrale und dezentrale Kühlsysteme stehen nicht für richtig oder falsch, sondern für unterschiedliche Antworten auf unterschiedliche Anforderungen. Wo hohe Laufzeiten, klare Betriebsführung, Monitoring und Reserven gefragt sind, spricht vieles für zentrale Lösungen. Wo kleinteilige Nutzungen, schrittweise Modernisierung oder schwierige Bestandsstrukturen den Rahmen setzen, sind dezentrale Systeme oft näher an der Praxis. </p><p class="wp-block-paragraph">Wirklich tragfähig wird die Entscheidung aber erst, wenn auch passive Maßnahmen, Kältemittelwahl, Wartungsrealität und spätere Erweiterungen mitgedacht werden. Denn in einem Markt mit steigender Hitze, wachsendem Strombedarf und strengeren Vorgaben gewinnt am Ende nicht das imposanteste System. Sondern das, das im Alltag verlässlich, wirtschaftlich und passend zur tatsächlichen Last arbeitet. </p>The post <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/vergleich-zentraler-dezentraler-kuehlsysteme-20264439">Welche Kühlstrategie ist die richtige? Vergleich zentraler und dezentraler Kühlsysteme </a> first appeared on <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin">Klimatechniker.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<link>https://www.klimatechniker.net/magazin/kaltwassersatz-20173608</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Judith Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 10:02:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kälteanlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaltwassersätze werden unter anderem bei der Klimatisierung von Gebäuden, vor allem aber in der Industrie benötigt. Sie setzen warmgewordene Kühlflüssigkeiten wieder auf ein kaltes, brauchbares Temperaturniveau herab. Die Kälteleistung solcher Geräte liegt je nach Anfroderungen zwischen zwei und mehreren Hundert kW (Kilowatt). Auch wenn solche Anlagen im Wesentlichen auf dieselbe Art funktionieren, gibt es doch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Kaltwassersätze werden unter anderem bei der Klimatisierung von Gebäuden, vor allem aber in der Industrie benötigt. Sie setzen warmgewordene Kühlflüssigkeiten wieder auf ein kaltes, brauchbares Temperaturniveau herab. Die Kälteleistung solcher Geräte liegt je nach Anfroderungen zwischen zwei und mehreren Hundert kW (Kilowatt). Auch wenn solche Anlagen im Wesentlichen auf dieselbe Art funktionieren, gibt es doch unterschiedliche Typen: wassergekühlt, luftgekühlt, geeignet zur Kühlung oder gleichzeitg auch als Wärmepumpe. Hier erhalten Sie einen Überblick über die Funktion von Kaltwassersätzen und bekannte Hersteller der Klima- und Kältebranche.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#begriff-und-anwendung">Begriff und Anwendung</a></li>
<li><a href="#funktion-und-typen">Funktion und Typen</a></li>
<li><a href="#kaltwassersatz-kaufen-hersteller-kosten-und-kauftipps">Kaltwassersatz kaufen: Hersteller, Kosten und Kauftipps</a></li>
<li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Ein Kaltwassersatz ist ein Gerät, das erwärmte Kühlflüssigkeiten, in der Regel Kühlwasser, auf eine kalte Temperatur herunterkühlt. Er wird auch Prozesskühler Chiller genannt.</li>



<li>Dadurch stellt er laufend Kaltwasser zur Verfügung, ohne dass er einen Anschluss ans Leitungswasser braucht.</li>



<li>Er wird vor allem zur Klimatisierung von Gebäuden und in der Industrie für Maschinen, die während des Betriebs viel Wärme produzieren, benötigt.</li>



<li>Zum Kühlen kommt ein Kältemittel zum Einsatz, das die Wärme der Kühlflüssigkeit aufnimmt und woanders wieder abgibt. Dafür eignen sich natürliche Stoffe, aber auch fluorierte Treibhausgase, sogenannte F-Gase.</li>



<li>Für Kaltwassersätze im Freien eignet sich die luftgekühlte Variante, für die Montage in Gebäuden die wassergekühlte. Die Kälteleistung liegt je nach Anforderungen und Größe zwischen zwei kW und einigen Hundert kW.</li>



<li>Kaltwassersätze sind kostenintensive Anschaffungen. Für eine zeitlich begrenzte Nutzung bieten einige Hersteller der Klima- und Kältebranche Leihgeräte an.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="begriff-und-anwendung">Begriff und Anwendung</h2><p class="wp-block-paragraph">Kaltwassersätze stellen Kaltwasser bereit, ohne dass dafür ein Anschluss ans Leitungswasser nötig ist. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Kaltwasser zum Kühlen eines anderen Prozesses, zum Beispiel bei industriellen Maschinen, gebraucht wird.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist ein Kaltwassersatz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Kaltwassersatz ist ein <strong>Gerät, das einer Flüssigkeit Wärme entzieht</strong>. Bei dieser Flüssigkeit handelt es sich meist um Kühlwasser, das zuvor bereits ein anderes System oder eine Maschine gekühlt und dabei dessen Wärme aufgenommen hat. Im Kaltwassersatz gibt das warme Kühlwasser die aufgenommene Wärme an spezielle Kältemittel ab und ist somit anschließend wieder in der Lage zum Kühlen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WISSENSWERTES:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Als Kältemittel wird häufig Wasser verwendet, daher auch die Bezeichnung Kaltwassersatz. Andere, natürliche Kältemittel sind Propan und Ammoniak. Diese können jedoch aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften, wie Brennbarkeit, einschränken. Ansonsten kommen noch fluorierte Treibhausgase, sogenannte F-Gase, zum Einsatz. Diese gelten jedoch aufgrund ihres negativen Einflusses auf den Treibhauseffekt als umstritten.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Kaltwassersätze bieten den großen Vorteil, dass das Kühlwasser im Kühlkreis permanent genutzt werden kann und nicht durch frisches, kaltes Leitungswasser ersetzt werden muss. Dadurch steht, auch ohne Anschluss ans Leitungswasser, immer Kaltwasser zur Verfügung. Zudem reduziert das den Wasserverbrauch auf ein Minimum.</p><p class="wp-block-paragraph">Andere Bezeichnungen für Kaltwassersätze sind <strong>Prozesskühler</strong>, <strong>Water-Chiller</strong>, <strong>Chiller</strong> oder <strong>Process-Cooler</strong>.</p><h3 class="wp-block-heading">Wofür wird ein Kaltwassersatz benötigt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kaltwassersätze haben ein vielfältiges Anwendungsgebiet. Unter anderem kommen sie hier zum Einsatz:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Kühlung von industriellen Maschinen und Geräten mit hoher Wärmelast</li>



<li>Klimatisierung von Gebäuden, Hallen und Zelten</li>



<li>Kühlung von Magnetresonanz- und Computertomographen in der Medizintechnik</li>



<li>Kühlen von Lasern in der Industrie und Forschung</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Funktionsprinzip</strong> von Kaltwassersätzen ist übrigens dasselbe <strong>wie von Wärmepumpen</strong>. Bei der Bezeichnung des Geräts geht es im Grunde nur darum, ob es primär um die Nutzung der Kühlung oder der Erwärmung geht. Moderne Geräte können gleichzeitig oder zeitversetzt zum Kühlen und als Wärmepumpe zum Heizen genutzt werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Klima- oder Kälteprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="funktion-und-typen">Funktion und Typen</h2><p class="wp-block-paragraph">Um erwärmtes Kühlwasser zu kühlen, wird die Wärme des Kühlwassers in einem separaten Kreislauf auf ein Kältemittel übertragen. Dieses wiederum gibt die aufgenommene Wärme an anderer Stelle ab.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert ein Kaltwassersatz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kaltwassersätze funktionieren, weil sie sich zweier physikalischer Prinzipien bedienen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Die Temperatur zwischen zwei unterschiedlich warmen beziehungsweise kalten Stoffen gleicht sich mit der Zeit immer aus, wenn diese miteinander in Kontakt kommen.</li>



<li>Die Temperatur eines Gases steigt, wenn sich der Druck erhöht, und sinkt, wenn der Druck nachlässt.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/07/kaltwassersatz_actcom-1024x768.jpg" alt="kaltwassersatz" class="wp-image-3691" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/07/kaltwassersatz_actcom-1024x768.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/07/kaltwassersatz_actcom-300x225.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/07/kaltwassersatz_actcom-768x576.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2019/07/kaltwassersatz_actcom.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kältekreislauf eines Kaltwassersatzes © Klimatechniker.net</em></figcaption></figure>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ol class="wp-block-list">
<li>Das erwärmte Kühlwasser, das auf ein niedrigeres Temperaturniveau gebracht werden soll, fließt aus dem Kühlwasserkreislauf in den Verdampfer des Kaltwassersatzes. Darin umspült es die sogenannten Kühlrippen. Durch die Kühlrippen fließt in zunächst flüssiger Form das Kältemittel. Sein Druck und seine Temperatur sind zu diesem Zeitpunkt noch niedrig.</li>



<li>Das warme Kühlwasser gibt nun seine Wärme an die kalten Kühlrippen ab. Das Kältemittel nimmt diese Wärme auf und verdampft, wird also gasförmig.</li>



<li>Der Kältemitteldampf wird nun vom Verdichter angesaugt und verdichtet. Es steigen also der Druck und folglich das Temperaturniveau des Gases an. In der Regel handelt es sich beim Verdichter um einen Kompressor.</li>



<li>Der Kältemitteldampf gelangt nun in die Kühlrippen des Verflüssigers. Diese Kühlrippen werden – je nach Modell – von kaltem Wasser oder kalter Luft umströmt.</li>



<li>Im Verflüssiger kommt es zum erneuten Wärmeaustausch. Der Kältemitteldampf gibt nun die zuvor aufgenommene Wärme an das kalte Wasser beziehungsweise die kalte Luft ab. Durch das Abkühlen verflüssigt er sich. Die abgegebene Wärme wird nach außen geleitet.</li>



<li>Die Kältemittelflüssigkeit wird zum Verdampfer weitergeleitet, wo der Kältekreislauf von neuem beginnt. Vor dem Verdampfer befindet sich in der Regel ein sogenanntes Expansionsventil, das durch eine Verengung im Rohr den Druck im Kältemittel verringert.</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Luftgekühlt oder wassergekühlt: Was ist der Unterschied?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um den Kältemitteldampf im Verflüssiger abzukühlen, kommen entweder kaltes Wasser (wassergekühlt) oder kalte Luft (luftgekühlt) infrage. Für welches System Sie sich entscheiden, hängt dabei vor allem vom Aufstellort des Kaltwassersatzes und Ihren Anforderungen an das System ab. So kann ein Kaltwassersatz beispielsweise, je nach Typ, auch als Wärmepumpe eingesetzt werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Generell haben beide Ausführungen diese Eigenschaften:</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Wassergekühlt</th>
   <th>Luftgekühlt</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td>ideal für mittelgroße und große Anwendungen</td>
   <td>ideal für kleine bis große Anwendungen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>wird in Innenräumen installiert</td>
   <td>wird im Freien installiert</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>hohe Energieeffizienz</td>
   <td>kann entweder kühlen oder heizen</td>
 </tr>
 <tr>
   <td>kann kühlen oder gleichzeitig kühlen und heizen</td>
   <td></td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Kompressor oder Absorption: Was ist der Unterschied?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die meisten Kaltwassersätze haben einen Kompressionskältekreislauf. Es gibt aber auch Typen mit einem sogenannten Absorptionskältekreislauf. Gemeint ist damit, auf welche Art und Weise der Kältemitteldampf verdichtet wird, bevor er im Verflüssiger landet.</p><p class="wp-block-paragraph">Ein <strong>Kompressor</strong> macht sich den physikalischen Effekt der<strong> Verdampfungswärme</strong> zu Nutze. Dieser Effekt tritt auf, wenn sich der Aggregatzustand eines Stoffs von flüssig zu gasförmig ändert.</p><p class="wp-block-paragraph">Beim <strong>Absorptionskältekreislauf</strong> handelt es sich um einen thermischen Verdichter. Hierbei<strong> kommt</strong> neben dem Kältemittel ein <strong>zweiter Stoff zum Einsatz</strong>. Bei geringer Temperatur wird das Kältemittel von diesem zweiten Stoff aufgenommen, absorbiert, und bei höherer Temperatur wieder abgegeben, desorbiert. Zu den Vorteilen zählen unter anderem der geringe, elektrische Energieverbrauch, die geringe Störanfälligkeit und die gute Abwärmenutzung anderer Prozesse zur Kühlung. Dem gegenüber stehen die hohen Anschaffungskosten, der große Platzbedarf und das meist hohe Gewicht.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Klimatechniker anfragen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="kaltwassersatz-kaufen-hersteller-kosten-und-kauftipps">Kaltwassersatz kaufen: Hersteller, Kosten und Kauftipps</h2><p class="wp-block-paragraph">Kaltwassersätze sind eine kostspielige Investition. Die Preise für Anlagen, die für industrielle Zwecke geeignet sind, liegen Sie sehr schnell im mittleren, fünfstelligen Bereich. Benötigen Sie einen Chiller nur für eine kurze Zeit, ist das Mieten einer solchen Anlage meist die sinnvollere Variante. Einige Hersteller bieten daher neben dem Verkauf auch Leihgeräte an.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Hersteller gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Zu bekannten Herstellern in der Klima- und Kältebranche gehören unter anderem:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Bergcold</li>



<li>Efficient Energy</li>



<li>GCM Kältesysteme</li>



<li>MTA Deutschland</li>



<li>Schwämmle</li>



<li>Secon</li>



<li>Skadec</li>



<li>Swegon</li>



<li>Thermo-Tec Klimageräte</li>



<li>Trane Roggenkamp</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wie viel kostet ein Kaltwassersatz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kaltwassersätze haben ihren Preis: kleine, weniger leistungsstarke Geräte <strong>beginnen</strong> kostentechnisch <strong>bei mindestens 3.000 Euro</strong>. Hierbei handelt es sich oft um Anlagen, deren Kälteleistung zwischen 2 und 5 kW (Kilowatt) liegt. Allerdings steigen die Anschaffungskosten <strong>mit</strong> der <strong>Leistung</strong> der Anlage schnell an und liegen damit in der Regel <strong>weit über 3.000 Euro</strong>. So liegt beispielsweise ein Chiller mit einer Kälteleistung von ungefähr 30 kW bei 10.000 Euro, ein Chiller mit 45 kW bei rund 17.000 Euro, eine Anlage mit 90 kW bei 26.000 Euro und ein großer Industrie-Kaltwassersatz mit über 100 kW bei mehr als 30.000 Euro.</p><p class="wp-block-paragraph">Allerdings hängen die Kosten solcher Geräte größtenteils auch von der Marke und vielen weiteren Details zur technischen Ausstattung ab. Die oben aufgezählten Beispiele können daher nicht als Pauschalpreise, sondern nur als Orientierung gesehen werden.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Benötigen Sie einen Kaltwassersatz nur zeitweise, beispielsweise während einer Hitzeperiode oder einer besonderen Veranstaltung, lohnt sich der Kauf einer neuen Anlage kaum. Allerdings ist es möglich, bei einigen Anbietern Kaltwassersätze zu mieten. Die Mietpreise hängen dabei unter anderem vom Leihgerät und der Mietdauer ab.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Worauf sollten Sie beim Kauf achten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der großen Produktbreite von Kaltwassersätzen, die alle unterschiedlichen Typen entsprechen, ist es nicht immer so einfach, das für sich passende Produkt zu finden.</p><p class="wp-block-paragraph">Die wichtigsten Fragen, die Sie sich vor einer<strong> Kaufentscheidung</strong> stellen sollten sind:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Welche Kälteleistung benötigen Sie für Ihre Zwecke?</li>



<li>Welche Art von Kühlmitteln möchten Sie nutzen?</li>



<li>Wird der Kaltwassersatz im Freien oder in einem Gebäude stehen?</li>



<li>Welche Kühlmitteltemperatur herrscht am Eingang und Ausgang des Kühlers?</li>



<li>Was ist die maximale und die minimale Umgebungstemperatur, bei der der Kaltwassersatz funktionieren soll?</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Da Kaltwassersätze eine hohe Investition darstellen, sollten Sie sich vor einem Kauf jedoch unbedingt von einem Experten beraten lassen. Dieser analysiert die Standortbedingungen und die Anforderungen an die kühlende Anlage und findet so das für Sie passende Gerät.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Ein Kaltwassersatz, auch Water-Chiller oder nur Chiller genannt, stellt kaltes Wasser zur Verfügung.</p><p class="wp-block-paragraph">In der Praxis kommen Chiller dort zum Einsatz, wo Kühlwasser oder andere Kühlflüssigkeiten gebraucht werden. Das kann bei der Kühlung von industriellen Maschinen oder bei der Klimatisierung von Gebäuden der Fall sein. Damit beispielsweise Kühlwasser eine Maschine kühlen kann, nimmt dieses zuerst deren Wärme auf. Warmes Kühlwasser kann aber nicht mehr kühlen. Ein Kaltwassersatz kühlt das Kühlwasser oder auch andere Kühlflüssigkeiten wieder auf eine brauchbare Temperatur herunter. Dafür kommen spezielle Kältemittel zum Einsatz, die die Wärme des Kühlwassers aufnehmen und woanders wieder abgeben. Moderne Anlagen entlassen die Wärme nicht ungenutzt in die Umgebung, sondern nutzen sie zum Heizen. Solche Geräte sind dann Kaltwassersatz und Wärmepumpe in einem.</p><p class="wp-block-paragraph">Kaltwassersätze gibt es luftgekühlt und wassergekühlt. Dabei geht es darum, ob der Wärmeaustausch im Kaltwassersatz mithilfe von kalter Luft oder kaltem Wasser geschieht. Wichtiges Kriterium, ob für Sie eine luftgekühlte oder wassergekühlte Anlage infrage kommt, ist der Aufstellort: So sind erste für eine Aufstellung im Freien vorgesehen, letztere für die Installation in Innenräumen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/kaltwassersatz-20173608">Kaltwassersatz: Funktion, Typen und Hersteller</a> first appeared on <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin">Klimatechniker.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.klimatechniker.net/magazin/kaeltetechnik-20163281</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klimatechniker.net Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 06:58:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kälteanlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kältetechnik wird häufig unterschätzt, erfüllt aber zahlreiche Aufgaben, die auch Ihren Alltag betreffen – kaum eine andere Technik wird so universell eingesetzt. Erfahren Sie bei Klimatechniker.net, wofür die Kältetechnik benötigt wird und welche Funktionsweisen dahinter stecken! Inhaltsverzeichnis Definition Umsetzung der Kältetechnik Einsatzzwecke Fazit Die Kältetechnik ist eine der wichtigsten Tätigkeiten für unseren Alltag. Sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Kältetechnik wird häufig unterschätzt, erfüllt aber zahlreiche Aufgaben, die auch Ihren Alltag betreffen – kaum eine andere Technik wird so universell eingesetzt. Erfahren Sie bei Klimatechniker.net, wofür die Kältetechnik benötigt wird und welche Funktionsweisen dahinter stecken!</strong><span id="more-3281"></span></p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Definition">Definition</a></li>
<li><a href="#Umsetzung">Umsetzung der Kältetechnik</a></li>
<li><a href="#Einsatzzwecke">Einsatzzwecke</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p>Die Kältetechnik ist eine der wichtigsten Tätigkeiten für unseren Alltag. Sie beschäftigt sich mit der Erzeugung von Kälte und der Konstruktion verschiedener Geräte, die diese Kälte möglichst effizient erzeugen sollen. Ob die Lebensmittel in Ihrem Kühlschrank oder die Utensilien des Arztes – in unzähligen Bereichen wird die Kühlung durch die richtige Kältetechnik benötigt!</p><h2 id="Definition">Was ist Kältetechnik?</h2><p>Der Begriff der Kältetechnik umfasst grundsätzlich alle Maßnahmen, die zur technischen Erzeugung von Kälte führen, wobei „Kälte“ als eine Temperatur unter der Umgebungstemperatur definiert ist. Dies wird mit Hilfe von verschiedenen Geräten erreicht, die von einem versierten Klimatechniker installiert und eingestellt werden. Die Kältetechnik findet Anwendung in zahlreichen Einsatzfeldern, denn sowohl private Haushalte als auch öffentliche Einrichtungen und Unternehmen benötigen diese Technik für die alltäglichen Abläufe.<br>
Die Kältetechnik wird in den meisten Geräten in Form eines <a title="Was ist ein Kältemittel und welchen zweck erfüllt es?" href="https://www.klimatechniker.net/magazin/kaeltemittel-2013304">Kältekreislaufs</a> umgesetzt: Hier wird das <a title="Hier erhalten Sie alle Informationen über Kühlmittel." href="https://www.klimatechniker.net/magazin/kuehlmittel-2013236">Kühlmittel</a> im Gerät verdichtet und erwärmt, diese Wärme wird wiederum abgegeben, sodass das Kühlmittel in den Verdampfer und dort anschließend Wärme entziehen kann. Das Kühlmittel gelangt am Ende gasförmig zum Kompressor. Diese Methode wird mittlerweile am häufigsten angewandt – beispielsweise bei modernen Kühlschränken.</p><h2 id="Umsetzung">Die Umsetzung von Kältetechnik</h2><p>Die Umsetzung der Kältetechnik <a title="Ein Klimatechniker ist bei der Arbeit mit Kühlanlagen unabdinglich!" href="https://www.klimatechniker.net/angebote?url_referrer_type=article">erfolgt immer von einem Fachmann</a>, da hier mit elektrischen Geräten gearbeitet wird. Auch die Handhabung der Kältemittel sollte nicht unterschätzt werden – vermeiden Sie es daher, Reparaturen und andere Maßnahmen am Kühlschrank und anderen Geräten selbst vorzunehmen!</p><h3>Kältemittel</h3><p>Kältemittel müssen wichtige Eigenschaften besitzen, die sie für den Einsatz in <a title="Wie eine Kühlanlage arbeitet, erfahren Sie hier!" href="https://www.klimatechniker.net/magazin/kuehlanlagen-20142385">Kühlanlagen</a> geeignet machen: Sie müssen beispielsweise schon bei geringen Temperaturen verdampfen und dürfen nicht giftig sein. Chemische Stabilität und schwere oder nicht vorhandene Entflammbarkeit sind zudem nötig. Mit dieser Flüssigkeit kann so die sogenannte Verdampfungswärme genutzt werden, die entsteht, wenn das flüssige Kältemittel verdampft. Früher waren Fluorchlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKW, die am häufigsten eingesetzten Kältemittel. Da diese jedoch umweltschädlich sind – durch deren Freigabe wird die Ozonschicht geschädigt – wird heute vermehrt zum Einsatz von Fluorkohlenwasserstoffe oder teilhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffen gegriffen. Allerdings schaden diese Mittel der Umwelt, denn sie tragen zum Abbau der Ozonschicht sowie zum Treibhauseffekt bei.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Diese synthetischen Kältemittel sind in Deutschland nicht verboten. Immer mehr Hersteller achten jedoch darauf, den Einsatz dieser schädlichen Stoffe zu vermeiden.</div>
</div><p>Parallel zu diesen als synthetisch klassifizierten Kältemittel gibt es in der Kältetechnik Alternativen natürlichen Ursprungs: Auch Ammoniak wird sehr häufig eingesetzt, da es nicht klimaschädlich ist und nur sehr schwer entflammbar ist. Jedoch besitzt Ammoniak den großen Nachteil, dass es giftig ist. Wasser wird als Kältemittel sehr selten eingesetzt, da es nur bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt verwendet werden kann. Wenn Kohlenstoff nicht halogeniert wird, wird es als R-744 ebenfalls als Kältemittel eingesetzt. In der natürlichen Kältetechnik bringt dieser Stoff sehr gute Leistungen, allerdings kann es schon in geringer Konzentration der Gesundheit schaden, da es die Atmung blockieren kann. Giftig ist dieser Stoff jedoch nicht.</p><h3>Funktionsweise</h3><p>Grundsätzlich bestehen die meisten Geräte im <a title="Hier erfahren Sie mehr über den Kälteanlagenbau!" href="https://www.klimatechniker.net/magazin/kuehlanlagenbau-20142378">Kälteanlagenbau</a> aus einem Verdichter, einem Verflüssiger und einem Verdampfer. Diese Komponenten werden für den reibungslosen Ablauf des Kältekreislaufs unbedingt benötigt.<br>
Bei der Verdampfung aus dem flüssigen Zustand nimmt das eingesetzte Kältemittel Wärme auf. Durch den Wechsel des Aggregatzustands entsteht Kälte. Der Dampf aus dem Verdampfer wird anschließend vom Verdichter angesaugt, sodass niedrigerer Druck und damit eine niedrigere Temperatur entstehen kann. Im Verdichter wird das Kältemittel schließlich – meistens mit der Hilfe eines Kolbens – komprimiert, von wo aus es in erhitztem Zustand und mit höherem Druck im Verflüssiger wieder flüssig gemacht wird. Die Flüssigkeit wird in einem Behälter gesammelt und der Kreislauf der Kältetechnik beginnt von vorne.</p><p>Alternativ zu den herkömmlichen Kühlanlagen werden mittlerweile auch <a title="Mit einem Klick erfahren Sie mehr über Wärmepumpen als Kühlanlage!" href="http://www.baunetzwissen.de/standardartikel/Gebaeudetechnik-Wenn-die-Heizungsanlage-auch-die-Kuehlung-uebernimmt_2532375.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wärmepumpen zur Kühlung</a> eingesetzt. Dies kann, je nach Wärmepumpe, in passiver oder aktiver Form erfolgen. Bei dieser alternativen Form der Kältetechnik wird entweder der Erdboden oder die Außenluft als Quelle.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Klima- oder Kälteprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 id="Einsatzzwecke">Einsatzzwecke und Tätigkeiten des Klimatechnikers</h2><p>Kühlanlagen werden in zahlreichen Bereichen der Industrie und des alltäglichen Lebens benötigt und eingesetzt: Sowohl Ihr Kühlschrank und der Ventilator zu Hause als auch die Tiefkühltruhen im Supermarkt sind Teil der Kältetechnik. Neben den Privathaushalten ist die Lebensmittelindustrie eine wichtige Branche, <a title="Klicken Sie hier, um zu unserem unverbindlichen Kontaktformular zu gelangen." href="https://www.klimatechniker.net/angebote?url_referrer_type=article">in der der Kältetechniker arbeitet</a>. Auch der medizinische Bereich wird mit den passenden Kühlanlagen versorgt.<br>
Neben den typischen Gefriertruhen und Kühlschränken können Ihre Räumlichkeiten auch mit Ventilatoren gekühlt werden, während die Arbeitsplätze in großen Hallen über komplizierte und weitläufige Systeme auf angenehme Temperaturen gekühlt werden.</p><p><a title="Hier finden Sie einen versierten Klimatechniker in Ihrer Nähe!" href="https://www.klimatechniker.net/angebote?url_referrer_type=article">Der Klimatechniker übernimmt</a> sowohl für private als auch für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen die Montage der Kühlanlage. Er kann Ihnen ebenfalls zu einer passenden Kühlung raten – durch die zahlreichen Auswahlmöglichkeiten fällt es Laien oft schwer, das richtige Modell für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Die Arbeit in der Kältetechnik umfasst daneben natürlich die Montage der einzelnen Geräte, aber der Klimatechniker steht auch zur Verfügung, wenn ein Produkt repariert werden muss.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Die Kältetechnik nimmt einen wichtigen Teil unseres Alltags ein: Sie findet sich sowohl in der Medizin, der Lebensmittelindustrie und im privaten Haushalt. Um Kälte erzeugen zu können, wird eine passende Kühlanlage mit einem funktionierenden Kältekreislauf benötigt. Hier wird wiederum ein Kältemittel eingesetzt, das entweder synthetischen oder natürlichen Ursprungs ist – immer häufiger greifen Hersteller jedoch zu natürlichen Mitteln, um der Umwelt nicht zu schaden. Für die Installation, die Montage und die Reparatur <a title="Klicken Sie hier, um mit einem Klimatechniker Kontakt aufzunehmen." href="https://www.klimatechniker.net/angebote?url_referrer_type=article">sollte immer ein Klimatechniker</a> hinzugezogen werden.</div>
</div>The post <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/kaeltetechnik-20163281">Die Kältetechnik und ihre Funktionsweise</a> first appeared on <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin">Klimatechniker.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.klimatechniker.net/magazin/automatische-ueberwachung-gebaeudeklima-20162901</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klimatechniker.net Team]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 13:43:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kälteanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanlagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/klimatechniker/?p=2901</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neben allgemeinen Aufgaben ist das Facility Management vielerorts auch für ein optimales Raumklima zuständig. In großen Gebäuden oder bei temperaturempfindlichen Produkten und Geräten empfiehlt sich vor allem die automatische Überwachung des Gebäudeklimas. Inhaltsverzeichnis Die korrekte Installation Das richtige System Fazit In bestimmten Räumlichkeiten ist es notwendig, dass die Temperaturen sowie die Feuchtigkeit im Raum überwacht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neben allgemeinen Aufgaben ist das Facility Management vielerorts auch für ein optimales Raumklima zuständig. In großen Gebäuden oder bei temperaturempfindlichen Produkten und Geräten empfiehlt sich vor allem die automatische Überwachung des Gebäudeklimas.</strong><span id="more-2901"></span></p><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
<li><a href="#Die%20korrekte%20Installation">Die korrekte Installation</a></li>
<li><a href="#Das%20richtige%20System">Das richtige System</a></li>
<li><a href="#Fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><p>In bestimmten Räumlichkeiten ist es notwendig, dass die Temperaturen sowie die Feuchtigkeit im Raum überwacht und dokumentiert werden. Damit Sie Arbeit und Zeit sparen und die Umgebungsdaten stets genau und aktuell sind, empfiehlt sich hier die automatische Überwachung des Gebäudeklimas. Mit Hilfe einer entsprechenden Analyse-Software können die eingespeisten Daten zudem gleichzeitig ausgewertet werden und sind – auf einer Cloud gespeichert – stets abrufbereit. Besonders für Unternehmen, bei denen die Werte stets zur Hand sein müssen oder bereits geringe Temperaurschwankungen kritisch sind, ist die automatische Überwachung des Gebäudeklimas sinnvoll und wichtig.</p><h2 id="Die korrekte Installation">Die korrekte Installation des automatischen Überwachungssystems für das Gebäudeklima</h2><p>Für die automatische Überwachung des Gebäudeklimas muss neben dem entsprechenden Datenaufzeichnungssystem auch ein entsprechendes (WLAN-)Netzwerk zur Verfügung stehen. Nur so kann eine Kommunikation zwischen den Geräten stattfinden – diese können sich sodann entsprechend aufeinander einspielen oder anpassen um die vorgegebenen Werte nicht zu über- oder unterschreiten. Zusätzlich werden die erhobenen Werte – wenn vorhanden – an eine zentrale Stelle oder eine Cloud gesendet. Hier werden alle wichtigen Daten gesammelt und können von unterschiedlichen Stellen aus eingesehen werden. Von Vorteil ist dies, wenn entweder mehrere Mitarbeiter auf die Daten zugreifen müssen oder um die gesammelten Werte von einer Software auswerten zu lassen.</p><p>Viele Hersteller bieten bereits Komplettlösungen an. Dabei werden die Messgeräte an den prägnanten Stellen oder je nach Herstellerangaben im Raum verteilt oder an den entsprechenden Maschinen installiert. Anschließend müssen die Fühler konfiguriert werden. Nachdem das Empfangsgerät mit dem Netzwerk (Intranet oder Internet) der Firma verbunden wurde, wird die entsprechende Sendefrequenz zwischen den Messgeräten mit Sendern und dem Empfangsgerät eingestellt. Dies geschieht häufig mit Hilfe einer Software. Hier können Sie auch bestimmen, in welchen Intervallen die Messung erfolgen muss.</p><p>Bei besonders empfindlichen Produkten wie beispielsweise Lebensmitteln empfiehlt sich ein sehr kurzer Intervall inklusive Alarmfunktion, falls die Werte unter- oder überschritten werden. In diesem Fall wird automatisch eine SMS oder E-Mail an das Facility Management oder den für die Überwachung des Gebäudeklimas zuständigen Mitarbeiter gesendet.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">Achten Sie bei der Installation der Sender und des Empfängergeräts darauf, dass die Entfernung der Geräte nicht zu groß ist. Besonders Mauern und große, massive Maschinen können die Sendefrequenzen stören und dafür sorgen, dass die Daten nicht korrekt überwacht und übermittelt werden. Teilweise gibt es Funkverstärker für die entsprechenden Sender. So können Sie auch große Gebäude mit mehreren Räumen oder <a title="Finden Sie hier mehr Informationen zur Klimatisierung von Produktionshallen." href="https://www.klimatechniker.net/magazin/produktionshalle-klimatisieren-20132214">Hallen mit vielen Maschinen</a> überwachen.</div>
</div><p>Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die automatisch und digital gesammelten Daten für alle Mitarbeiter einsehbar sind, die sich mit dem Gebäudeklima auseinandersetzen und überwachen müssen.</p><p>Neben der Ersparnis von Zeit und Kosten bietet die automatische Überwachung des Gebäudeklimas auch die lückenlose Aufzeichnung der Temperatur und der Raumfeuchtigkeit. Auch die Fehlerquote sowie die fehlende Werte auf Grund von Krankheitsausfällen oder Urlaubstagen wird verringert. Darüber hinaus können Sie bei der automatischen Überwachung auch erkennen, ob beispielsweise die <a title="Was ist eine Kühllastberechnung? Hier erfahren Sie es!" href="https://www.klimatechniker.net/magazin/kuehllastberechnung-20162795">Kühllast korrekt berechnet</a> wurde oder die <strong>Kühlung neu geplant werden muss</strong>.</p><h2 id="Das richtige System">Das richtige System</h2><p>Neben der Lebensmittelindustrie ist auch in der Pharmaindustrie die Dokumentation der Temperatur Pflicht. Damit die Daten später auch Bestand haben und entsprechend bei Kontrollen und als Nachweis verwendet werden können, achten Sie beim Kauf darauf, dass das Überwachungssystem die allgemeinen Normen wie DIN EN 12830 (Temperaturregistriergeräte), FDA (Fernmeldedienstanbieter), LHMHV (Lebensmittelhygiene-Verordnung) oder HAACP (Hazard Analysis and Critical Control Points / Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte ) einhält.</p><p>Neben unterschiedlicher Software, die die Daten auswertet, ist auch eine entsprechende Vielzahl an Variationen von Empfangsgeräten vorhanden. Diese können neben den schlichten Werten auch entsprechende Diagramme mit der Entwicklung des Gebäude- oder Raumklimas anzeigen. Zusätzlich sind die Sensoren und Fühler teilweise nur für bestimmte Extremwerte ausgelegt. Einige halten hohe Minusgrade, andere wiederum große Hitze stand.</p><p>Sie sollten bei Ihrer Wahl folglich darauf achten, ob der Temperatursensor den Messbereich abdeckt, wie genau die Messungen sind und wie groß der integrierte Datenlogger ist. Bei einem Netzwerkausfall sollte er mindestens 3 Tage alle neuen Informationen intern speichern können, damit die gesammelten Werte nicht verloren gehen. Besonders in hygienisch kritischen Bereichen sollte auch das Gehäuse der Mess- und Empfangsgeräte entsprechend ausgestattet sein. Achten Sie daher auf ein steriles und kompaktes Gerät, das relativ robust sowie wartungsarm ist.</p><p>Auch bei der Wahl des Empfangsmoduls sollten Sie bestimmte Faktoren beachten: Ist ein Online-Zugriff und somit die Speicherung der Daten in einer Cloud möglich? Gibt es ein sicheres Langzeitarchiv? Ist der Zugriff auf die Daten nur mit der Software oder auch über den Browser möglich? Wenn Sie die gesammelten Daten auswerten oder weiterverwerten wollen, sollten Sie zusätzlich auch auf die Ausgabeform der Informationen achten. Werden die Messwerte in einer Excel-Datei gesammelt, so ist das Weiterleiten und Aufarbeiten problemlos möglich. Wird zusätzliche Software benötigt, sollten Sie sich nach einer alternativen Auswertungssoftware umschauen. Auch auf Sonderfunktionen, die je nach Ihren Wünschen angepasst werden können und Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der automatischen Überwachung des Gebäudeklimas bieten, sind bei Ihrer Auswahl zu beachten.</p><p>Ideal ist es, wenn Sie sich von einem Fachmann beraten lassen. Dieser kann Ihnen die ideale Komplettlösung für Ihr Gebäude zusammenstellen. So können Sie sich sicher sein, dass die Geräte untereinander kompatibel sind und die Software die gesammelten Werte auch analysieren und auswerten kann.</p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Klima- oder Kälteprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 id="Fazit">Fazit</h2>
</div>
<div class="articleNoticeableHintBody">In der Lebensmittel- oder in der Pharmaindustrie ist es wichtig, dass die Raumtemperatur und die -feuchtigkeit stets gleich bleiben. Geringe Schwankungen können einen massiven Produktionsausfall verursachen, der teuer werden kann. Empfehlenswert ist bei derart empfindlichen Produkten die automatische Überwachung des Gebäudeklimas. Sind die Sensoren und Fühler korrekt ausgelegt und der Empfänger angeschlossen, so erfolgt die Überwachung automatisch. Bei geringen Abweichungen wird entsprechend ein Alarm ausgelöst, sodass entschärfende Maßnahmen umgehend durchgeführt werden können. Weiterhin ermöglicht die automatische Überwachung des Gebäudeklimas die Speicherung der gesammelten Werte in einer Cloud oder die Auswertung und Analyse mittels einer Software. Das Facility Management oder der zuständige Mitarbeiter haben somit stets alle wichtigen Informationen zur Hand.<br>
Am besten fragen Sie einen Fachbetrieb, der Sie bezüglich des idealen Geräts beraten kann. Teilweise gibt es Hersteller, die Kühlanlage ebenfalls mit derartigen, funktionalen Sensoren ausstatten und das Klima in dem jeweiligen Raum automatisch überwachen.</div>
</div><p> </p>The post <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/automatische-ueberwachung-gebaeudeklima-20162901">Sichere Produktion durch automatische Überwachung des Gebäudeklimas</a> first appeared on <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin">Klimatechniker.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.klimatechniker.net/magazin/natuerliche-kaeltemittel-20152756</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jérôme Grad]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2015 09:17:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kälteanlagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/klimatechniker/?p=2756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über die vergangenen 100 Jahre hat der Mensch verschiedene Substanzen für Anlagen in der Kältetechnik ausprobiert. Nach Ammoniak und den FCKWs ist aus Gründen des Klimaschutzes aktuell der Einsatz von natürlichen Kältemitteln angesagt. Der Artikel gibt einen Überblick über die gängigsten Kältemittel und den jeweiligen Eigenschaften. Inhaltsverzeichnis Arten und Einsatzgebiete Eigenschaften Ammoniak, Propan und Co. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Über die vergangenen 100 Jahre hat der Mensch verschiedene Substanzen für Anlagen in der Kältetechnik ausprobiert. Nach Ammoniak und den FCKWs ist aus Gründen des Klimaschutzes aktuell der Einsatz von natürlichen Kältemitteln angesagt. Der Artikel gibt einen Überblick über die gängigsten Kältemittel und den jeweiligen Eigenschaften.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleTableOfContent">
<div style="text-align: center;"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></div>
<ol class="articleTableOfContentList">
    <li><a href="#arten-und-einsatzgebiete">Arten und Einsatzgebiete</a></li>
    <li><a href="#eigenschaften">Eigenschaften</a></li>
    <li><a href="#amoniak-propan-und-co">Ammoniak, Propan und Co.</a></li>
    <li><a href="#gesetze">Gesetze</a></li>
    <li><a href="#fazit">Fazit</a></li>
</ol>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Natürliche Kältemittel sind die umweltbewusste Alternative zu FCKWs und FKWs.</li>



<li>Neben der hohen volumetrischen Kälteleistung, die eine kompakte Bauweise des Klimageräts erlaubt, weisen die Mittel für Anlagen zur Kältetechnik auch eine hohe kritische Temperatur auf.</li>



<li>Ammoniak, Propan, Butan und Kohlendioxid sind die bekanntesten. Aber auch Wasser kann als Kühlmittel genutzt werden.</li>



<li>Die unterschiedlichen Substanzen finden ihre Anwendung je nach räumlicher und technischer Anforderung.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="arten-und-einsatzgebiete">Arten und Einsatzgebiete</h2><p class="wp-block-paragraph">Natürliche Kältemittel sind Substanzen, die in der Natur vorkommen. Dazu gehören unter anderem Ammoniak, Wasser und Kohlendioxid, auch Kohlenstoffdioxid genannt. Eingesetzt werden sie je nach individuellen Eigenschaften in Klima- und Kälteanlagen in verschiedenen Bereichen, um Kälte zu erzeugen. </p><h3 class="wp-block-heading">Was sind natürliche Kältemittel?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ein Kältemittel ist nach der DIN EN 378 ein Fluid, das zur Wärmeübertragung in einer Kälteanlage eingesetzt wird und bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aufnimmt. Es grenzt sich ab vom Kühlmittel, das nur innerhalb eines Kühlzyklus die Wärmeenergie zur Kühlung transportiert. Das Kältemittel hingegen trägt die Wärmeenergie vom Kühlgut in die Umgebung.</p><p class="wp-block-paragraph">Natürliche Kältemittel sind in der <strong>Natur vorkommende Substanzen</strong>, die nicht künstlich produziert werden müssen. Sie setzen sich aus Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Wasserstoff zusammen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Arten von natürlichen Kältemitteln gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Ammoniak, Kohlendioxid, Luft, Kohlenwasserstoff und Wasser sind die bekanntesten und verbreitetsten natürlichen Mittel.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Natürliche Kältemittel</th>
   <th>Kürzel</th>
   <th>Formel</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td><p>Ammoniak</p></td>
   <td><p>R-717</p></td>
   <td><p>NH3</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>Kohlendioxid</p></td>
   <td><p>R-744</p></td>
   <td><p>CO2</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>Propan (Kohlenwasserstoff)</p></td>
   <td><p>R-290</p></td>
   <td><p>C3H8</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>Butan (Kohlenwasserstoff)</p></td>
   <td><p>R-600a</p></td>
   <td><p>C4H10</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>Wasser</p></td>
   <td><p>R-718</p></td>
   <td><p>H2O</p></td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wo werden sie eingesetzt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Natürliche Kältemittel kommen in geschlossenen und offenen <strong>Kälteanlagen</strong>, <strong>Klima- und Kühlanlagen</strong> zum Einsatz. Dabei ist das Spektrum vielfältig. Beispielsweise werden sie in der Lebensmittelindustrie, Gebäudetechnik, Logistik, chemischen Industrie, Freizeitindustrie oder im Gesundheitswesen eingesetzt. Je nach Anwendungsfall eignet sich ein bestimmtes Mittel. </p><p class="wp-block-paragraph">In Fahrzeugen wird neben Kohlendioxid aktuell vor allem noch Tetrafluorpropen (R-1234yf) eingesetzt. Es gibt aber Bestrebungen, vermehrt Luft für die Produktion von Kälte zu nutzen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Klima- oder Kälteprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="eigenschaften">Eigenschaften</h2><p class="wp-block-paragraph">Natürliche Kältemittel sind nicht schädlich für die Ozonschicht und erhöhen auch nicht den Treibhauseffekt. Bestenfalls weisen sie eine hohe volumetrische Kälteleistung, Wärmeleitfähigkeit und kritische Temperatur auf. Letztere bildet den Übergang von flüssig zu gasförmig. Doch damit nicht genug.</p><h3 class="wp-block-heading">Was ist der Unterschied zu synthetischen Kältemitteln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Synthetische Kältemittel sind solche, die künstlich hergestellt werden, also nicht in der Natur vorkommen. Dazu gehört Fluorchlorkohlenwasserstoff, kurz FCKW, das ein sogenanntes halogeniertes Kältemittel ist. Diese künstlich produzierten Substanzen bestehen aus Kohlenwasserstoffen, bei denen Wasserstoffatome durch Halogene, Chlor und Fluor ersetzt werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Eigenschaften von natürlichen Kältemitteln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Zu den physikalischen Eigenschaften zählen die hohe kritische Temperatur und volumetrische Kälteleistung, die eine kompakte Bauweise der Geräte ermöglicht. Daneben sind noch folgende <strong>Eigenschaften</strong> im Vergleich zu FCKWs <strong>entscheidend</strong>: </p><ul class="wp-block-list">
<li>umweltverträglicher aufgrund der geringeren Ozonschichtbelastung und des geringeren Treibhauspotenzials</li>



<li>sofort in unbegrenzter Menge verfügbar</li>



<li>relativ preiswert</li>



<li>nicht giftig</li>



<li>nicht korrosiv</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Nachteile von natürlichen Kältemitteln?</h3><ul class="wp-block-list">
<li>geringerer Brandschutz als FCKWs</li>



<li>Kompatibilität nicht zu jeder Kühlanlage gegeben</li>



<li>teilweise sehr starker Geruch</li>



<li>Wasser und Luft sind für spezielle Anwendungen geeignet, bedürfen aber noch weiterer Forschung, um kommerziell großflächig nutzbar zu sein.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wissenswertes:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Mittlerweile kommen nur 20 Prozent des klimaschädlichen Umwelteinflusses von Kältegeräten durch die Mittel selbst zustande. Der Stromverbauch des Gerätes macht 80 Prozent der Emissionen aus.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wann ist welches natürliche Kältemittel sinnvoll?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das perfekte Kältemittel verbindet folgende Eigenschaften:</p><ul class="wp-block-list">
<li>gute physikalische und thermodynamische Eigenschaften wie hohe volumetrische Kälteleistung, Wärmeleitfähigkeit und hoher kritischer Punkt</li>



<li>chemisch-strukturelle Stabilität</li>



<li>kein Einfluss auf das Klima</li>



<li>leicht verfügbar</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Allerdings gibt es <strong>keine Substanz</strong>, die alle Punkte erfüllt. Daher muss bei jeder Anwendung das passende System samt Kältemittel ausgewählt werden. So sind der Aufstellungsort sowie die technischen und preislichen Anforderungen neben den Umweltaspekten bei der Auswahl wichtige Kriterien.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="amoniak-propan-und-co">Ammoniak, Propan und Co.</h2><p class="wp-block-paragraph">Die unterschiedlichen natürlichen Substanzen verbinden verschiedene Eigenschaften. Ammoniak, Propan, Butan und Kohlendioxid sind für unterschiedliche Anwendungsgebiete geeignet. Falls Sie sich nach dem Durchlesen der Vor- und Nachteile weiterhin unsicher sind, sollten Sie einen Klimatechniker zurate ziehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Eigenschaften von Kohlendioxid?</h3><p class="wp-block-paragraph">Das Kürzel von Kohlendioxid, auch Kohlenstoffdioxid genannt, ist R-744, die chemische Formel CO2.</p><h4 class="wp-block-heading">Vorteile:</h4><ul class="wp-block-list">
<li>große volumetrische Kälteleistung: Dadurch wird nur geringer Volumenstrom notwendig, wodurch wiederum eine kompakte Bauweise mit kleinen Rohrleitungen des Kühlgeräts möglich ist</li>



<li>ungiftig</li>



<li>unbrennbar</li>



<li>verhältnismäßig geringer Treibhauseffekt</li>



<li>exzellente Wärmeübertragung </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Nachteile:</h4><ul class="wp-block-list">
<li>reaktionsträge</li>



<li>relativ hoher Betriebsdruck erforderlich (mehr als 80 bar), wodurch eine robuste Bauweise nötig wird</li>



<li>schwerer als Luft</li>



<li>bei einer Konzentration von 2,5 Prozent tödlich</li>



<li>geruchlos, wodurch ein Leck schwer zu erahnen ist</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Anwendung:</h4><p class="wp-block-paragraph">Kohlendioxid kann bei Temperaturen zwischen -55 und 30 Grad Celsius genutzt werden. In diesem Bereich sind mit CO2 ausgestattete Systeme effizienter als herkömmliche Systeme mit synthetischen Kältemitteln. </p><p class="wp-block-paragraph">Kohlendioxid ist insbesondere für Wärmepumpen und zur Wärmerückgewinnung sowie für Fahrzeug-Klimaanlagen geeignet.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">CO2 in Kälteanlagen muss trocken sein, also einen Wert von weniger als 10 ppm Feuchte aufweisen, da sonst Eis gebildet wird. Mit ppm sind parts per million (zu Deutsch: Anteile pro Million) gemeint.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Eigenschaften von Ammoniak?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die chemische Formel ist NH3, das Kürzel R-717. Zu den <strong>Vorteilen</strong> zählen: </p><ul class="wp-block-list">
<li>vielfältig verwendbar</li>



<li>kein Treibhauspotenzial</li>



<li>keine Ozonschichtbelastung</li>



<li>leichter als Luft</li>



<li>geruchsstark: Der bekannte Geruch dient als Art Frühwarnsystem, ist er doch ab 20 ppm wahrzunehmen. Eine gesundheitsschädigende Wirkung entsteht allerdings erst bei über 1000 ppm.</li>



<li>hoher Wärmeenergiekoeffizient</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Nachteile:</h4><ul class="wp-block-list">
<li>giftig</li>



<li>korrosiv bei Kupferwerkstoffen</li>



<li>brennbar bei 15 bis 28 Prozent Konzentration in der Luft</li>



<li>explosiv, aber erst bei einer Zündtemperatur von 650 Grad Celsius</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h4 class="wp-block-heading">Anwendung:</h4><p class="wp-block-paragraph">Ammoniak ist ideal für Kälteanlagen ab einer Leistung oberhalb von 500 Kilowattstunden und wird beispielsweise in Brauereien, Schlachthäusern oder Tiefkühlhäusern und Messehallen verwendet.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Eigenschaften von Kohlenwasserstoff?</h3><p class="wp-block-paragraph">Beim Kohlenwasserstoff gibt es mehrere Varianten. Propan und Butan sind die gängigsten für Kältemittel genutzten Substanzen. Das Kürzel für Propan ist C3H8, die Formel R-290. Butan hat die chemische Formel C4H10 und das Kürzel R-600a. </p><p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Vorteile</strong> sind insbesondere:</p><ul class="wp-block-list">
<li>gute Energieeffizienz (Propan im Vergleich zu FCKWs wie Chlordifluormethan (R22) und Tetrafluorethan (R134a)</li>



<li>niedriger Druck und damit besseres Betriebsverhalten (Butan: bei 40 Grad Celsius hat Butan 5 bar, R134a 10 und R404 18 bar)</li>



<li>geringes Treibhauspotenzial</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Als Nachteil muss vor allem die leichte Entflammbarkeit aufgeführt werden. Sie führt zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Am besten ist es daher, die Zündquellen bereits bei der Planung zu eliminieren. </p><h4 class="wp-block-heading">Anwendung:</h4><p class="wp-block-paragraph">Kohlenwasserstoff ist in industriellen Kälteanlagen seit Jahren erprobt und wird vor allem in der Wärmepumpentechnik und für Haushaltsgeräte wie Kühlschränke eingesetzt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Für einen gefahrlosen Umgang sollten die Komponenten gekennzeichnet sein. Das Gerät sollte so platziert werden, dass das Gas bei einem Leck auch entweichen kann.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Allgemein sind <strong>Kohlenwasserstoffe nicht</strong> in <strong>ein Muster</strong> zu packen. Sie weisen zwar alle eine Wärmeenergie von circa 200 Kilojoule pro Kilogramm auf, aber Butan ist sehr leicht entflammbar, während Bromtrifluorethan gar nicht entflammbar ist. Auch bezüglich Ozonschicht und Treibhauseffekten können große Unterschiede bestehen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th>Mittel</th>
   <th>Zeichen</th>
   <th>Kritischer Punkt</th>
   <th>Volumentrische Kälteleistung</th>
   <th>Spezifische Wärmeenergie</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td><p>Ammoniak</p></td>
   <td><p>NH3</p></td>
   <td><p>132 °C</p></td>
   <td><p>3.100 kJ/m³</p></td>
   <td><p>1.300 kJ/kg</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>Kohlendioxid</p></td>
   <td><p>CO2</p></td>
   <td><p>31 °C</p></td>
   <td><p>18.400 kJ/m³</p></td>
   <td><p>260 kJ/kg</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>Tertrafluorethan (FKW)</p></td>
   <td><p>C2H2F4</p></td>
   <td><p>101 °C</p></td>
   <td><p>2.100 kJ/m³</p></td>
   <td><p>217 kJ/kg</p></td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Bei allen drei Parametern gilt: Je höher die Zahl, desto besser. Die Tabelle zeigt aber auch, dass die verschiedenen Kältemittel unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Je nach Anwendungsgebiet, technischen Anforderungen und sicherheitsrelevanten Umsetzungen ist die eine oder die andere Substanz geeignet.</p><h3 class="wp-block-heading">Was sind die Eigenschaften von Wasser R178?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die chemische Formel für Wasser ist H2O, das Kürzel für dieses Kältemittel R178. Sinnvoll ist dieses Material dann, wenn große Mengen Eiswasser oder pumpfähiger Eismatsch benötigt wird. Dies ist beispielsweise in der Lebensmittelindustrie oder der Fernkälte der Fall.</p><h4 class="wp-block-heading">Vorteile:</h4><ul class="wp-block-list">
<li>hohe Wärmespeicherfähigkeit</li>



<li>energiesparend</li>



<li>ungefährlich</li>



<li>nicht belastend für Treibhauseffekt und Ozonschicht</li>
</ul><h4 class="wp-block-heading">Nachteile:</h4><ul class="wp-block-list">
<li>großer Volumenstrom des Wasserdampfs notwendig, wodurch teure Turbokompressoren notwendig werden</li>



<li>nur über 0 Grad Celsius nutzbar</li>



<li>dichte System erforderlich, da der Betrieb nur im Vakuum funktioniert.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="gesetze">Gesetze</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Laufe der Jahre hat sich die Verwendung verschiedener Substanzen für Anlagen in der Kältetechnik verändert. Nach der Effizienz im 20. Jahrhundert legten Betreiber – gezwungenermaßen – immer mehr Wert auf klimaneutrale Kältemittel. So ist mittlerweile nicht nur die Belastung der Ozonschicht ein Kriterium, sondern auch der für Treibhausgase relevante GWP-Wert.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie hat sich der Gebrauch von Kältemitteln entwickelt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Anfang des 20. Jahrhunderts wurde oft mit <strong>Ammoniak</strong> hantiert. Als herauskam, dass es giftig ist, wurden neue Mittel gesucht. Dann kamen die <strong>Fluorchlorkohlenwasserstoffen</strong> (FCKWs) auf den Markt. Deren Einsatz wurde ab 1996 verboten, um das Ozonloch einzudämmen. Es folgten teilhalogenierte <strong>Fluorkohlenwasserstoffe</strong>, die FKWs, darunter das bekannte Tetrafluorethan R134a.</p><p class="wp-block-paragraph">Diese FKWs oder HFKWs beinhalten kein Chlor mehr. Allerdings wurde auch deren Gebrauch ab 2014 untersagt, um den Treibhauseffekt zu verringern. Seit 2015 dürfen teilhalogenierte FKWs nur noch in bestehenden Anlagen verwendet werden – und nur ohne Eingriff in den Kältemittelkreislauf. Daher sind mittlerweile die <strong>natürlichen Substanzen</strong> immer mehr im Kommen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Gesetze gelten bei den Kältemitteln?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um das Ozonloch weiter zu schützen, die CO2-Emissionen und den Treibhauseffekt zu verringern, werden <strong>synthetische Kältemittel</strong> immer mehr aus dem Verkehr gezogen.</p><p class="wp-block-paragraph">Seit <strong>Anfang 2020</strong> sind keine neuen ortsfesten Anlagen für Kältetechnik mehr erlaubt, wenn sie einen <strong>GWP-Wert </strong>von über 2500 aufweisen. Der halogenierte Fluorkohlenwasserstoff R404a mit einem Wert von knapp 4000 beispielsweise darf gar nicht mehr genutzt werden.</p><p class="wp-block-paragraph">Ab 2022 werden gewerblich genutzte Kühl- und Gefriergeräte mit dem Kältemittel Tetrafluorethan (R134a) nicht mehr verkauft. Weitere Produkte mit Fluorgasen (F-Gase) sollen schrittweise bis 2030 vom Markt verschwinden, sodass dann nur noch 20 Prozent der Verkäufe auf teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (HFKWs) entfallen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Wissenswertes:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Synthetische Kältemittel wie R1234yf oder 1234e weisen einen geringen GWP auf, allerdings sind die Auswirkungen der Zersetzungsprodukte auf die Atmosphäre noch sehr unbekannt.</div>
<div></div>
</div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">GWP: Was ist das?</h3><p class="wp-block-paragraph">Der GWP-Wert (global warming potential) ist das Treibhauspotenzial eines Kältemittels. Er ist der Wert, der das relative <strong>Treibhauspotenzial</strong> in Bezug auf CO2 bestimmt. Der Wert beschreibt dabei die Wirkung der Erwärmung über einen definierten Zeitraum.</p><p class="wp-block-paragraph">Während alle natürlichen Kältemittel keine Belastung für die Ozonschicht darstellen, haben Kohlendioxid und insbesondere Kohlenwasserstoffe wie Propan Einfluss auf den Treibhauseffekt. Allerdings ist die Auswirkung um ein Tausendfaches geringer als bei FCKWs.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><table class="article-table">
<thead>
 <tr>
   <th></th>
   <th>Ozonschichtbelastung</th>
   <th>Treibhauseffekt</th>
   <th>brennbar</th>
   <th>giftig</th>
 </tr>
</thead>
<tbody>
 <tr>
   <td><p>Kohlendioxid</p></td>
   <td><p>0</p></td>
   <td><p>1</p></td>
   <td><p>Nein</p></td>
   <td><p>Nein</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>Ammoniak</p></td>
   <td><p>0</p></td>
   <td><p>0</p></td>
   <td><p>Ja</p></td>
   <td><p>Ja</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>Wasser</p></td>
   <td><p>0</p></td>
   <td><p>0</p></td>
   <td><p>Nein</p></td>
   <td><p>Nein</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>Proban</p></td>
   <td><p>0</p></td>
   <td><p>3</p></td>
   <td><p>Ja</p></td>
   <td><p>Nein</p></td>
 </tr>
 <tr>
   <td><p>FCKW</p></td>
   <td><p>0</p></td>
   <td><p>mehr als 4.500</p></td>
   <td><p>Nein</p></td>
   <td><p>(meist) nein</p></td>
 </tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Ob in der Industrie oder im Privathaushalt: Verschiedene Produktionsprozesse benötigen Kälte. Abhilfe schaffen Anlagen für Kältetechnik, die wiederum ein Kältemittel benötigen. Seit einigen Jahren sind aufgrund eines immer größer werdenden Umweltbewusstseins natürliche Kältemittel immer mehr auf dem Vormarsch. Ammoniak, Kohlendioxid und Co. haben nicht nur wenig bis keine Auswirkungen auf die Ozonschicht und den Treibhauseffekt, sondern besitzen auch noch eine hohe volumetrische Kälteleistung. Diese erlaubt eine kompakte Bauweise des Klimageräts. Ebenfalls wichtig für die Bestimmung des optimalen natürlichen Kältemittels ist die spezifische Wärmeenergie und der Übergang des Aggregatszustandes von flüssig zu gasförmig.</p><p class="wp-block-paragraph">Je nach technischen Anforderungen der Anlage und den räumlichen Gegebenheiten sind unterschiedliche Substanzen geeignet. So besitzt Kohlendioxid eine sehr hohe volumetrische Kälteleistung, wird aber schon bei 31 Grad Celsius gasförmig, während Ammoniak erst bei 132 Grad Celsius seine Konsistenz zu gasförmig wechselt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/natuerliche-kaeltemittel-20152756">Natürliche Kältemittel: Arten und Eigenschaften</a> first appeared on <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin">Klimatechniker.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.klimatechniker.net/magazin/kuehldecke-einbauen-20152633</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrina Haunfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 15:09:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kälteanlagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://magazin.digitaleseiten.de/klimatechniker/?p=2633</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kühldecken sind eine moderne Antwort auf herkömmliche Klimaanlagen und erfreuen sich in Wohnhäusern ebenso wie in gewerblichen Räumlichkeiten wie Büros oder Arztpraxen wachsender Beliebtheit. Doch was steckt wirklich hinter dem Konzept einer Deckenkühlung? Welche vielfältigen Funktionen erfüllt sie? Und welche finanziellen Aspekte sollten bedacht werden, wenn Sie planen, in ein Deckenkühlsystem zu investieren?Alles auf einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Kühldecken sind eine moderne Antwort auf herkömmliche Klimaanlagen und erfreuen sich in Wohnhäusern ebenso wie in gewerblichen Räumlichkeiten wie Büros oder Arztpraxen wachsender Beliebtheit. Doch was steckt wirklich hinter dem Konzept einer Deckenkühlung? Welche vielfältigen Funktionen erfüllt sie? Und welche finanziellen Aspekte sollten bedacht werden, wenn Sie planen, in ein Deckenkühlsystem zu investieren?</p><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Die Kühldecke ist eine effektive und umweltfreundliche Alternative zur klassischen Klimaanlage.</li>



<li>Individuell ist eine Deckenkühlung auch mit einer Heiz- und Kühlfunktion sowie einem zusätzlichen Schallschutz erhältlich.</li>



<li>Das Deckensystem kann unsichtbar und unterhalb der Decke montiert werden.</li>



<li>Besonders für Allergiker eignet sich diese Art der Kühlung, da Luft nicht zirkuliert und Staub nicht aufgewirbelt wird.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Kühldecke?</h2><p class="wp-block-paragraph">Hierbei handelt es sich um ein<strong> flächendeckendes Kühlsystem</strong> und eine effektive Variante, um <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/zimmer-kuehlen-ohne-klimaanlage-20193682" title="">ohne Klimaanlage kühlen</a> zu können. Die Funktionsweise kann mit der klassischen Fußbodenheizung verglichen werden. In der Regel liegt der Fokus hier auf der Kühlung, wobei es auch Modelle gibt, mit denen Sie gleichzeitig heizen können.</p><p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei unterschiedliche Wege, eine solche Kühlung in einen Raum zu integrieren. Die Leitungen können in die Decke eingebaut werden, sodass die Kühltechnik unsichtbar ist. Hierbei handelt es sich um ein <strong>geschlossenes System</strong>. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, das System nachträglich unterhalb der Decke zu installieren, wobei es sich dann entsprechend um ein <strong>offenes System</strong> handelt. Eine besonders elegante und moderne Methode der offenen Installation sind Deckenpaneelen mit Kühlfunktion.</p><h3 class="wp-block-heading">Wo kommt eine Kühldecke zum Einsatz?</h3><p class="wp-block-paragraph">Deckenkühlung wird in öffentlichen, gewerblichen und privaten Räumlichkeiten eingesetzt, um die Raumtemperatur zu regulieren. Dazu zählen zum Beispiel:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Bürogebäude</li>



<li>Arztpraxen</li>



<li>Hotels</li>



<li>Lagerhallen</li>



<li>Schulen und Universitäten</li>



<li>Wohnhäuser</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Klima- oder Kälteprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Funktion und Varianten</h2><p class="wp-block-paragraph">Eine Deckenkühlung schafft es ganz ohne Luftzug Ihren vier Wänden Wärme zu entziehen. Dabei wird zwischen zwei Montagearten unterschieden, zudem gibt es verschiedene Zusatzfunktionen. So gibt es zum Beispiel auch Heiz- und Kühldecken.</p><h3 class="wp-block-heading">Wie ist eine Kühldecke aufgebaut und wie funktioniert sie?</h3><p class="wp-block-paragraph">Egal ob es sich um eine geschlossene oder eine offene Klimadecke handelt – die Funktionsweise ist dieselbe: Die Deckenkühlung verfügt über ein Leitungssystem, in dem kaltes Wasser zirkuliert und somit die gesamte Deckenfläche abkühlt. Das Deckensystem nimmt die überschüssige Raumwärme auf und gibt sie zum Abkühlen an das Kühlwasser weiter. Dadurch wird ein angenehmes Wohnklima geschaffen. Für einen effektiven Kühleffekt muss die Wassertemperatur niedriger sein als die Raumtemperatur. Die Vorlauftemperatur sollte in der Regel zwischen 16 und 20 Grad liegen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Info:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Die Leitungen können nicht nur in oder auf der Decke verlegt werden. Die Montage an Schrägen und Wänden ist ebenfalls möglich.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu einem klassischen Klimasystem entsteht bei einer Klimadecke keine Zugluft und Staub wirbelt somit nicht auf. Letzteres ist vor allem für <strong>Allergiker</strong> ein großer Vorteil. Zudem arbeitet eine Deckenkühlung überaus leise. Sie profitieren somit von einem gemütlichen und sauberem Klima.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Varianten von Kühldecken gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Decken zum Kühlen werden in verschiedenen Varianten angeboten. Wir möchten nachfolgend zuerst auf die Konstruktionsweisen der beliebtesten Modelle eingehen:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Konvektionsdecken</strong><br>Wie der Name bereits verrät, senkt diese Art der Klimadecke mithilfe der Konvektion, sprich durch die Bewegung von auf- und absteigenden Luftströmungen, die Raumtemperatur ab. Die Leitungen werden hierbei sichtbar unterhalb der Decke angebracht und vereinfacht somit einen nachträglichen Einbau. Die offene Konstruktion führt zu einer hohen Kühlleistung von bis zu 220 Watt pro Quadratmeter. Neben der Kühlung kann eine Konvektionsdecke auch zum Heizen eingesetzt werden.<br></li>



<li><strong>Strahlungsdecken</strong><br>Im Vergleich fällt die Leistung der Strahlungsdecken mit bis zu 100 Watt pro Quadratmeter deutlich geringer aus. Dies liegt an der geschlossenen Konstruktion, denn hier wird die Technik in der Decke verbaut, sodass sie nicht sichtbar ist. Die Leitungen besitzen eine niedrigere Temperatur als die Raumluft. Diese Klimatisierung nutzt die Übertragung der Wärmestrahlung, um dem Raum Wärme zu entziehen. Die Leitungen nehmen genauer gesagt die von Objekten und Oberflächen im Raum abgestrahlte Wärmeenergie auf. Diese Variante gibt es ebenfalls als Heiz- und Kühldeckensystem. Ein nachträglicher Einbau ist durch eine abgehängte Decke möglich.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Außerdem lässt sich die Deckenkühlung folgendermaßen in verschiedene Nutzungsweisen unterscheiden:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Akustik-Kühldecken-System</strong><br>Nicht nur zum Kühlen und Heizen kann eine Deckenheizung genutzt werden, denn diese Klimatisierung kann auch als zusätzliche Schalldämmung dienen. Hierzu gehören beispielsweise Büro- und Praxisräume, aber auch Klassenzimmer oder Turnhallen sowie andere öffentliche und gewerbliche Gebäude.<br></li>



<li><strong>Deckenheizung</strong><br>Besonders effektiv ist ein Deckensystem mit Heiz- und Kühlfunktion. Diese Art der Klimadecke schafft im Hochsommer angenehme, kühle Temperaturen im Raum und im Winter versorgt sie Ihr Zuhause mit wohliger Wärme. Wie bei einer Fußbodenheizung ist auch bei der Deckenheizung die Kombination mit einer Wärmepumpe möglich. Sollten Sie sich daher zum Beispiel für den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe entscheiden, kann ein flächendeckendes Heiz- und Kühlsystem eine sinnvolle Ergänzung Ihrer Haustechnik sein.<br></li>



<li><strong>Klimadecke mit integrierter Lüftung</strong><br>Eine mangelnde Belüftung kann Schimmelbildung fördern, wodurch ernsthafte Schäden an der Bausubstanz entstehen können und Ihre Gesundheit gefährdet werden kann. Um dem vorzubeugen, können Sie für das <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/richtig-lueften-20183639" title="">richtige Lüften</a> ein Deckensystem zusätzlich mit einer Lüftungsanlage verbinden. Diese belüftet den Raum zuverlässig und reguliert die Luftfeuchtigkeit.<br></li>



<li><strong>Deckenkühlung mit zentraler Steuerung</strong><br>Für maximalen Komfort empfiehlt sich die Wahl einer Klimadecke mit zentralisierter Steuerung. Mit diesem System kann die Temperatur zentral gesteuert werden, unabhängig von den jeweiligen Räumen.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Vorteile und Nachteile von Kühldecken</h2><p class="wp-block-paragraph">Im Vergleich zu einem klassischen Klimasystem hat eine Deckenkühlung erhebliche Vorteile, wobei aber auch die einhergehenden Nachteile nicht übersehen werden sollten. Wir möchten nachfolgend auf beide Aspekte eingehen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Vorteile hat eine Kühldecke?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kühldeckensysteme können unauffällig in die Decke integriert werden. Sie bieten eine platzsparende und effiziente Lösung und schaffen im Vergleich zu herkömmlichen Klimaanlagen ein angenehmes, natürliches Raumklima. Zusätzlich zeichnet sich diese Deckeninstallation durch ihre äußerst leise Arbeitsweise aus und vermeidet unangenehme Zugluft, was besonders für Allergiker von Vorteil ist. Darüber hinaus punkten sie mit geringen Betriebskosten und ermöglicht sowohl das Kühlen als auch das Heizen. Eine besonders effiziente und umweltschonende Option ist die Kombination mit einer Wärmepumpe.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Nachteile hat eine Kühldecke?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Leistungsfähigkeit eines Heiz- und Kühldeckensystems wird gemindert, wenn sie in eine Decke eingebaut wird. Ebenfalls nachteilig ist der Umstand, dass die Kühlleistung von unterschiedlichen Umgebungsfaktoren, wie zum Beispiel der Deckenhöhe oder der Wärmebelastung im Raum, abhängt. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, ist eine Decke zum Heizen und Kühlen eher ungeeignet. Es kann daher passieren, dass bei ungünstigen Raumbedingungen die Temperatur nur um wenige Grad gesenkt werden kann. Wenn Sie sich für die Kühlung mit einer Klimadecke entscheiden, sind zudem die Kosten für den Einbau der wasserführenden Leitungen und die benötigten Materialien in der Regel höher im Vergleich zu einer herkömmlichen Kühlanlage. Zudem sollten Sie beachten, dass das Kühlsystem nicht angebohrt werden sollte. Wenn Sie nachträglich eine Lampe an der Decke befestigen möchten, müssen Sie darauf achten, das Leitungssystem nicht zu erwischen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Vor- und Nachteile von Klimadecke in der Übersicht:</strong></p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td>Vorteile</td>
<td>Nachteile</td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>unsichtbare Integration möglich (auch nachträglich)</td>
<td>geringe Leistung im Vergleich zu einem Klimagerät</td>
</tr>
<tr>
<td>geräuscharm</td>
<td>Leistung ist von unterschiedlichen äußeren Faktoren abhängig</td>
</tr>
<tr>
<td>natürliches, kühles Raumklima ohne Zugluft (ideal für Allergiker)</td>
<td>ungeeignet bei zu hoher Luftfeuchtigkeit</td>
</tr>
<tr>
<td>mit Heiz- und Kühlfunktion erhältlich</td>
<td>nachträgliches Bohren im Bereich der Decke kann das System beschädigen</td>
</tr>
<tr>
<td>mit Wärmepumpe kombinierbar</td>
<td></td>
</tr><tr>
<td>ideal geeignet für hohe Räume</td>
<td></td>
</tr>

</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Klimadecke vs. Klimaanlage: Vergleich</h2><p class="wp-block-paragraph">Sie möchten das Raumklima verbessern, sind aber nicht sicher, ob eher ein Deckensystem oder ein herkömmliches Klimaanlagensystem Ihren Anforderungen gerecht wird? Für einen besseren Überblick möchten wir deshalb beide Varianten vergleichen.</p><h3 class="wp-block-heading">Kühlleistung</h3><p class="wp-block-paragraph">Einer der wichtigsten Faktoren ist die Kühlleistung. Eine Klimaanlage kann jede beliebige Temperatur erreichen und per Knopfdruck jederzeit angepasst werden. Bei einer Deckenkühlung ist das nicht der Fall, hier hängt die Leistung von unterschiedlichen Variablen ab. So beeinflussen die Temperaturdifferenz zwischen der Deckenfläche und dem Raum, die Raumgröße sowie Art der Deckenkonstruktion (offen oder geschlossen) die Leistung. Bis die Wärme aus dem Raum absorbiert ist und die Temperatur spürbar sinkt, braucht eine Klimadecke ähnlich einer Fußbodenheizung ein wenig mehr Zeit.</p><h3 class="wp-block-heading">Platzbedarf</h3><p class="wp-block-paragraph">Entscheiden Sie sich für den Einbau eines Klimageräts, müssen Sie abhängig von der Art Platz schaffen. Schließlich muss nicht nur das Gerät selbst, sondern auch die Steuerungstechnik optimal untergebracht werden. Wenn Sie eine <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/split-klimaanlage-montieren-20234193" title="">Split-Klimaanlage montieren</a>, müssen Sie zum Beispiel für das Innen- sowie das Außengerät einen geeigneten Standort finden. Eine Klimadecke ist deutlich platzsparender und kann unsichtbar in die Decke eingebaut werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Kosten</h3><p class="wp-block-paragraph">Für eine Deckenklimatisierung sollten Sie mit reinen Anschaffungskosten <strong>pro Quadratmeter</strong> mit circa<strong> 100 bis 200 Euro</strong> rechnen. Sollten mehrere Räume mit dem Deckensystem ausgestattet werden, steigen die Kosten entsprechend an. Eine Multi-Splitanlage kann dabei zwischen 1.600 und 3.000 Euro pro Quadratmeter kosten. Die Ausgaben variieren je nach Hersteller sowie Anlagengröße. Zudem sollten beide Kühlvarianten von einem Profi installiert werden, wofür Sie zusätzliche Kosten einplanen sollten. Betriebskosten fallen bei einer Deckenkühlung kaum an, da die Kühl- und Heizfunktion auf Übertragung von Wärmestrahlung beruht, während eine konventionelle Klimatisierung hingegen viel mehr Strom verbraucht.</p><h3 class="wp-block-heading">Umweltfreundlichkeit</h3><p class="wp-block-paragraph">Hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit hat die Flächenklimatisierung die Nase vorne, denn hier wird kein chemisches Kühlmittel benötigt. Sie funktioniert ausschließlich mit Leitungswasser. Um die Umwelt weniger zu belasten, können beide Kühlanlagen erneuerbare Energie nutzen und mit einer Wärmepumpe zusammen betrieben werden. Eine Klimaanlage sowie Wärmepumpen lassen sich zudem optimal mit einer Photovoltaik-Anlage verbinden.</p><h3 class="wp-block-heading">Komfort</h3><p class="wp-block-paragraph">Schauen wir als letztes auf den Komfort beider Varianten: Wenn Sie die Deckenkühlung betreiben, müssen Sie weder mit unangenehmen Luftströmen noch mit Betriebsgeräuschen rechnen. Das trägt zu einer angenehmen Wohnatmosphäre bei. Die Klimaanlage kann jedoch Zugluft erzeugen und der Betrieb ist in der Regel lauter, jedoch kühlt es schneller ab und kann genau auf die Wunschtemperatur eingestellt werden.</p><h3 class="wp-block-heading"><strong>Klimadecke oder Klimaanlage – ein Vergleich:</strong></h3><figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td></td><td><strong>Klimadecke</strong></td><td><strong>Klimaanlage</strong></td></tr><tr><td><strong>Kühlleistung</strong></td><td>mittelmäßig, kann nicht nach Bedarf eingestellt werden</td><td>hoch, kann nach Bedarf eingestellt werden</td></tr><tr><td><strong>Reaktionsschnelligkeit</strong></td><td>langsame Temperaturanpassung</td><td>sehr schnelle Temperaturanpassung</td></tr><tr><td><strong>Platzbedarf</strong></td><td>gering</td><td>groß</td></tr><tr><td><strong>Einbau nachträglich</strong></td><td>möglich (sichtbar und unsichtbar)</td><td>möglich</td></tr><tr><td><strong>Preis</strong></td><td>hohes Preissegment</td><td>mittleres bis hohes Preissegment</td></tr><tr><td><strong>Wartungskosten</strong></td><td>mittel</td><td>mittel</td></tr><tr><td><strong>Betriebskosten </strong>(exkl. Wärmepumpe)</td><td>gering</td><td>hoch</td></tr><tr><td><strong>Umweltfreundlichkeit</strong></td><td>sehr gut, Verwendung von Leitungswasser und Betrieb zusammen mit Wärmepumpe möglich</td><td>nicht gut, jedoch in Verbindung mit PV- und Wärmepumpenanlage besser</td></tr><tr><td><strong>Wohnkomfort</strong></td><td>erhöht</td><td>mittel bis erhöht</td></tr></tbody></table></figure><p class="wp-block-paragraph">Welche Variante sich für Ihre eigenen vier Wände eignet, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wenden Sie sich am besten an einen Fachbetrieb und lassen Sie sich ausführlich beraten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie wird die Kühlleistung einer Kühldecke berechnet?</h2><p class="wp-block-paragraph">Um die benötigte Leistung zu berechnen, können verschiedene Methoden angewendet werden. Diese orientieren sich in der Regel nach der <strong>DIN EN 14240 oder der VDI 2078</strong>. Eine <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/kuehllastberechnung-20162795" title="">Kühllastberechnung</a> ist jedoch sehr komplex, denn für ein eindeutiges Ergebnis müssen unterschiedliche Faktoren beachtet werden, zu denen gehören:</p><ul class="wp-block-list">
<li>Raumhöhe und -größe</li>



<li>Baujahr</li>



<li>Art der Gebäudedämmung</li>



<li>Wärmebedarf der Räumlichkeiten</li>



<li>Anzahl der Fenster</li>



<li>Sonneneinstrahlung</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Einen Schätzwert können Sie mit einer Faustformel berechnen. Für einen Raum mit einer ausreichenden Dämmung wird die Anzahl der Kubikmeter hierbei mit 40 Watt pro Kubikmeter multipliziert. </p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Faustformel Kühlleistung: </strong></p><p class="wp-block-paragraph">Raumfläche x Raumhöhe x 40 Watt (geschätzte Kühlleistung) = Kühlleistung in Watt</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Beispielrechnung: </strong></p><p class="wp-block-paragraph">30 Quadratmeter x 2 Meter x 40 Watt pro Kubikmeter = 2.400 Watt </p><p class="wp-block-paragraph">Die Faustformel ergibt lediglich einen groben Richtwert. Für eine präzise Rechnung sollten Sie sich auf jeden Fall an einen Fachbetrieb wenden, denn nur ein Profi kann alle Einflussfaktoren berücksichtigen und Ihnen einen individuelle Berechnung aufstellen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Hersteller und Kosten Kühldecke</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie im Rahmen einer Sanierung oder eines Neubaus eine Deckenklimatisierung installieren möchten, sollten Sie sich zuvor über verschiedene Hersteller und deren Produkte informieren. Ein Vergleich von unterschiedlichen Angeboten hilft zudem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Hersteller für Kühldecken gibt es?</h3><p class="wp-block-paragraph">Es gibt eine Reihe von verschiedenen Herstellern, die von effiziente und moderne Kühlungstechniken anbieten. Vergleichen Sie Referenzen und Kundenbewertungen, um die Leistung zu vergleichen.</p><p class="wp-block-paragraph">Unter anderem bieten folgende Hersteller hochwertige Modelle an:</p><ul class="wp-block-list">
<li>ArgillaTherm</li>



<li>Krantz</li>



<li>Arbonia</li>



<li>Kiefer Klimatechnik</li>



<li>MTA Deutschland</li>



<li>Lindner Group</li>



<li>Frenger Systemen BV</li>



<li>Kampmann</li>



<li>Zehnder</li>



<li>Barcol-Air Group AG</li>



<li>interpanel</li>



<li>TM Ausbau</li>
</ul><h3 class="wp-block-heading">Was kostet eine Kühldecke?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Kosten fallen unterschiedlich hoch aus und hängen von</p><ul class="wp-block-list">
<li>der Raumgröße,</li>



<li>der Montageart,</li>



<li>Zusatzfunktionen,</li>



<li>der Kühlleistung,</li>



<li>dem Hersteller</li>



<li>sowie den Einbaukosten ab.</li>
</ul><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der unterschiedlichen Kostenfaktoren kann der Preis stark variieren. Schätzungsweise sollten Sie jedoch mit Kosten in Höhe von<strong> 100 bis 200 Euro pro Quadratmeter</strong> rechnen. Schließen Sie im gleichen Zug noch eine Wärmepumpe an, steigen die Kosten. Für eine einwandfreie und effiziente Kühl- und Heizleistung sollten Sie die Installation einem Profi überlassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Experten finden &amp; beauftragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine Flächenklimatisierung an der Raumdecke eine komfortable Lösung bietet, um angenehme Raumtemperaturen zu schaffen. Im Vergleich zur herkömmlichen Klimatisierung zeichnet sie sich durch ihre Geräuschlosigkeit und die Abwesenheit von Zugluft aus. Sie ist zudem auch kosteneffizienter im Betrieb. Jedoch ist sie weniger flexibel in der Temperaturregulierung und erfordert eine höhere Anfangsinvestition. Mit einer Deckenkühlung haben Sie nicht nur die Möglichkeit zu kühlen, sondern können gleichzeitig auch heizen. Individuell lässt sich die Klimainstallation auch mit einer Schallisolierung kombinieren.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>The post <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin/kuehldecke-einbauen-20152633">Kühldecke: Funktion, Kosten, Hersteller & Einbau</a> first appeared on <a href="https://www.klimatechniker.net/magazin">Klimatechniker.net</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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